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Montag, 4. Juli 2011

Glücksspielstaatsvertrag: Betfair reicht Beschwerde bei EU-Kommission ein

Die Internet-Wettbörse Betfair hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Entwurf des Glücksspieländerungsstaatsvertrags eingereicht. Der Entwurf verstößt gegen Europarecht, benachteiligt Privatunternehmen und enthält fragwürdige Einschränkungen der Grundrechte. Rechtsexperten sagen dem Entwurf ein erneutes Scheitern vor dem EuGH voraus.

Betfair, der weltweit größte Anbieter von Online-Sportwetten, hat am Freitag, 1. Juli, Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen die Neufassung des Glücksspielstaatsvertrags der Bundesländer – mit Ausnahme Schleswig-Holsteins – eingereicht. Der sogenannte Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der der EU-Kommission derzeit zur Prüfung vorliegt, verstößt nach Auffassung von Betfair eklatant gegen die Vorgaben des Europarechts.

Martin Cruddace, bei Betfair in London für rechtliche und regulatorische Angelegenheiten zuständiger Vorstand, begründete diesen Schritt so:

„Der vorliegende Entwurf des neuen Glücksspielstaatsvertrags verstößt klar gegen die Prinzipien und Grundfreiheiten des Europarechts. Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Entschlossenheit die deutschen Bundesländer höchstrichterliche Urteile des Europäischen Gerichtshofs missachten. Wir vertrauen darauf, dass die EU-Kommission diese offensichtlichen Rechtsverletzungen im Rahmen des laufenden Notifizierungsverfahrens thematisieren wird.“

In dem der EU-Kommission vorliegenden Schriftsatz macht Betfair detailliert die Europarechtswidrigkeit der einzelnen Regelungen deutlich: Die in dem Vertrag vorgesehenen Auflagen sind nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch  völlig  ungeeignet, die Ziele des Gesetzes zu erreichen.

Betfair-Vorstand Martin Cruddace ergänzte:

„Die von den Ländern festgelegten Bedingungen und Auflagen sind nicht realistisch und gehen völlig am Marktgeschehen vorbei. Zudem enthält der vorliegende Vertrag zahlreiche unverhältnismäßige, diskriminierende und protektionistische Regelungen, die private Glücksspielanbieter aus anderen europäischen Mitgliedsstaaten vom deutschen Markt fern halten sollen.“

Unter anderem kritisiert Betfair die Bestrebungen der Länder, grundlegende Bürgerrechte und Grundfreiheiten massiv einzuschränken. So sieht der derzeitige Vertragsentwurf nicht nur Internetsperren vor, sondern schafft auch die rechtliche Grundlage für eine Überwachung und die Kontrolle von Konten, Banküberweisungen sowie Kartenzahlungen von Millionen von Bürgern. Letztlich würden sich Verbraucher, die Webseiten unlizenzierter Anbieter nutzen, nach dem Willen der Ministerpräsidenten strafbar machen.

Martin Cruddace führte dazu weiter aus:

„Die Kriminalisierung der Verbraucher durch Eingriffe in die Grundfreiheiten und in die Privatsphäre der Bürger sind keine geeigneten oder angemessenen Mittel, um Sportwetten im Internet zu regulieren. Es wäre wesentlich besser, ein attraktives, am Verbraucher orientiertes Angebot seriöser Unternehmen zuzulassen. So hätte niemand einen Anreiz, bei unlizenzierten Anbietern zu spielen. Die Bundesländer sollten somit Transparenz in den Markt bringen und den Schwarzmarkt austrocknen.“

Am 18. Juli endet die Stillhaltefrist, bis zu der sich die EU-Kommission zum Entwurf der 15 Länder äußern wird. Betfair hat die Brüsseler Behörde in dem Beschwerdeschreiben gebeten, darauf hinzuwirken, dass die Bundesländer den rechtswidrigen Entwurf grundlegend ändern und – für den Fall, dass der Vertrag ohne Änderungen in Kraft tritt – ein Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Bundesrepublik Deutschland einzuleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass der neue Glücksspielstaatsvertrag nicht erneut vor dem Europäischen Gerichtshof scheitert.

Zahlreiche Rechtsexperten warnen nämlich, dass sich die Länder mit dem neuen Entwurf auf extrem dünnes rechtliches Eis begeben. So stellt unter anderem Professor Dr. Bernd Grzeszick vom Institut für Staatsrecht, Verfassungslehre und Rechtsphilosophie der Universität Heidelberg mit Hinblick auf die verfassungs- und europarechtlichen Anforderungen fest:

„Der derzeit im Entwurf vorliegende Erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag genügt diesen Anforderungen nicht. Es ist daher davon auszugehen, dass der Staatsvertrag in der bei der Europäischen Kommission notifizierten Fassung sowohl vor den europäischen als auch den nationalen Gerichten scheitern wird.“

Ein möglicher Ausweg für die Länder könnte sein, den von Schleswig-Holstein vorgezeichneten Weg einzuschlagen. Der Entwurf des Glücksspielgesetzes aus Kiel hat nach eingehender Prüfung bereits grünes Licht von der EU-Kommission erhalten. In der vergangenen Woche hat der schleswig-holsteinische Landtag das Gesetz mit zusätzlichen Auflagen zur Stärkung des Verbraucherschutzes verbessert.

Martin Cruddace, Vorstand von Betfair äußerte die Hoffnung:

„Dass alle 16 Länder sich doch noch auf ein einheitliches Gesetz einigen, das den Anforderungen des Verfassungs- und EU-Rechts genügt und dem Verbraucherverhalten in einer digitalen Welt Rechnung trägt. Der Entwurf von Schleswig-Holstein ist rechtskonform und gibt intelligente Antworten auf die Herausforderung einer mobilen, vernetzten Welt. Sollte es keine Einigung aller Länder geben, werden wir eine Lizenz in Schleswig-Holstein beantragen.“


Eine Zusammenfassung der in unserer Beschwerde vorgetragenen rechtlichen Argumente finden Sie hier (PDF)

Freitag, 10. Juni 2011

F1: Der sechste Streich

Kleine Neuerungen in Kanada – und Sebastian Vettel holt Sieg Nummer sechs.

Etwas Neues hätte der abermalige Sieg Sebastian Vettels am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Kanada dann doch: es wäre sein erster auf dem amerikanischen Kontinent. Und mit 37,1% (Quote: 2,7) stehen die Chancen dafür laut Betfair, der weltgrößten Wettbörse im Internet, erneut hervorragend. Derzeit einzig ernstzunehmender Verfolger ist der Wett-Community zufolge Lewis Hamilton mit 28,6% (3,5). Dem Vizeweltmeister von 2010 liegt der Kurs – hier holte er vor vier Jahren seinen ersten Grand Prix und wurde auch letztes Jahr Erster.

Neu sind bei diesem GP in Kanada auch zwei Detailveränderungen im Regelwerk. Zum ersten Mal dürfen die Fahrer auf diesem Kurs an zwei Stellen, statt wie zuvor an einer, ihre Heckflügel neigen. Zudem wird es in Montreal zwei Zonen geben, in denen das Drag Reduction System (DRS) aktiviert werden darf, welches Überholmanöver erleichtern soll. Ob das den Vettel-Verfolgern hilft, bleibt fraglich. Mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 11,5% (8,7) führt den Betfair-Usern zufolge Fernando Alonso das übrige Feld an – liegt aber immer noch weit hinter dem Red-Bull Piloten. Dicht dahinter folgen McLaren-Fahrer Jenson Button (10,1%; 9,9) und Vettels Teamkollege Mark Webber (8,6%; 11,5).

Somit ändert sich aus Sicht der Betfair-Nutzer auch nichts an den Aussichten auf die Fahrer-WM 2011: Sebastian Vettel liegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 81,9% (1,22) auf den Gesamtsieg nach wie vor komfortabel auf Platz 1. Realistische Chancen werden derzeit nur noch Lewis Hamilton (9,3%; 10,75) und Fernando Alonso (4,3%; 23,0) zugesprochen. Glaubt man den Betfair-Usern, bleibt es in Kanada also nur bei kleinen Neuerungen – ein Umbruch ist nicht in Sicht.

Quotenüberblick GP Kanada – Chance auf Platz 1
Sebastian Vettel (37,1%; Quote: 2,7), Lewis Hamilton (28,6%; 3,5), Fernando Alonso (11,5%; 8,7), Jenson Button (10,1%; 9,9), Mark Webber (8,6%; 11,5).

Quotenüberblick Fahrer-WM-Sieg
Sebastian Vettel (81,9%; Quote: 1,22), Lewis Hamilton (9,3%; 10,75), Fernando Alonso (4,3%; 23,0), Jenson Button (2,2%; 46,0), Mark Webber (2,1%; 47,0).

*Stand der Quoten: 10.06.2011, 09:45 Uhr.

Freitag, 27. Mai 2011

F1: Stunde der Verfolger in Monaco?

Vettel zeigt sich im ersten Training ungewohnt schwach. Auf Betfair bleibt er Favorit – doch sein Vorsprung schwindet.

Seit jeher gilt Monaco als einer der prestigeträchtigsten und aufregendsten Kurse der Formel 1. Am Sonntag schicken sich die 25 Fahrer der aktuellen Saison an, ihn erneut zu bezwingen. Traut man Betfair, der weltgrößten Wettbörse im Internet, ist Sebastian Vettel auch diesmal wieder Favorit auf den Sieg. Doch mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 42,9% (Quote: 2,33) stehen seine Chancen dieses Mal relativ „schlecht“. Zum Vergleich: Vor dem GP von Spanien trauten ihm die Betfair-User eine Siegchance von 51,8% (1,93) zu. Hingegen konnte Lewis Hamilton in der Gunst der Betfair-Nutzer deutlich steigen. Ihm wird nun eine Chance von 18,5% (5,4) auf den Sieg zugesprochen. Und auch Fernando Alonso kann sich mit 13,7% (7,3) noch zu den Favoriten zählen.

Mit Blick auf die Fahrer-WM tut der leichte Knick im Vertrauen der Betfair-User der Vettel-Euphorie jedoch bislang keinen Abbruch. Sie sehen nach wie vor eine Wahrscheinlichkeit von 75,8% (Quote: 1,33), dass Vettel auch diese Saison den Titel holt. Allein Lewis Hamilton konnte seine Chancen hier verbessern – und steht nunmehr bei einer Wahrscheinlichkeit von 14,5% (6,9).

Quotenüberblick GP Monaco – Chance auf Platz 1
Sebastian Vettel (42,9%; Quote: 2,33), Lewis Hamilton (18,5%; 5,4), Fernando Alonso (13,7%; 7,3), Mark Webber (12,3%; 8,1), Jenson Button (5,8%; 17,25).

Quotenüberblick Fahrer-WM-Sieg
Vettel (75,8%; Quote: 1,33), Lewis Hamilton (14,5%; 6,9), Fernando Alonso (4,8%; 21), Mark Webber (4%; 25,0), Jenson Button (1,53%; 65,0).

*Stand der Quoten: 27.05.2011, 11:00 Uhr.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Glücksspielstaatsvertrag: EU gibt grünes Licht für Schleswig-Holstein

Betfair begrüßt EU-Entscheidung und plant Lizenzerwerb für das kommende Jahr
Am Dienstag hat die EU-Kommission dem Schleswig-Holsteinischen Entwurf für ein neues Glücksspielgesetz grünes Licht erteilt. Betfair, der weltweit größte Anbieter von Sportwetten im Internet, begrüßt diese Entwicklung. Sollte das Gesetz wie geplant diesen Sommer vom Kieler Parlament verabschiedet werden, könnte die Lizenzvergabe für 2012 bereits im Herbst dieses Jahres beginnen. Betfair wäre dann unter den ersten, die eine Lizenz für das kommende Jahr beantragen würden.

„Europa sagt ja zu unserem Kurs“, unterstrichen am Dienstag die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Christian von Boetticher und Wolfgang Kubicki. Die Kommentare der Kommission zu dem Gesetzentwurf seien allgemeiner Natur und ließen sich „schnell beantworten“, so von Boetticher.

Der Kieler Entwurf sieht marktkonforme und in anderen europäischen Staaten bewährte Regelungen bei einem hohen Verbraucherschutzniveau vor. Damit, so betonen die Schleswig-Holsteiner Regierungsfraktionen, unterscheidet er sich deutlich von dem am 6. April durch die anderen 15 Bundesländer veröffentlichten Eckpunktepapier für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Mit diesem werde es ein „böses Erwachen“ geben, so der CDU-Abgeordnete Hans-Jörn Arp. Denn es bringe Netzsperren, Abschottungssteuern und eine willkürliche Beschränkung auf sieben Konzessionen mit sich. Außerdem widerspreche es dem EU-Recht, betonte Wolfgang Kubicki.

Peter Reinhardt von Betfair dazu:
„Betfair begrüßt die Zustimmung der EU-Kommission zum Schleswig-Holsteinischen Entwurf für ein neues Glücksspielgesetz. Dies ist ein Schritt vorwärts im politischen Prozess hin zu einer zeitgemäßen Glücksspielregulierung in Deutschland. Sobald der Schleswig-Holsteinische Landtag das Glücksspielgesetz verabschiedet, wird Betfair dort eine Lizenz beantragen.“

Professor Bernd Grzeszick, Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg dazu:
„Ob die geplante Regulierung der anderen 15 Bundesländer dem europarechtlichen Gebot der Regelungskohärenz entsprechen wird, ist nun noch zweifelhafter geworden. Denn neben der Friktion zwischen den weiterhin stark beschränkten Sportwetten einerseits und den weiterhin recht frei zugänglichen Glücksspielautomaten andererseits kommen nun die Differenzen zwischen den Ansätzen der Bundesländer hinzu, und der EuGH hat betont, daß die Kohärenz aus Sicht des Europarechts in Deutschland insgesamt bestehen muß, weshalb der Verweis auf die Gesetzgebungskompetenz der Länder keine Durchbrechungen erlaubt.“

Hintergrund
Nachdem der deutsche Glücksspielstaatsvertrag im September 2010 vom EuGH als europarechtswidrig erklärt wurde, einigten sich am 6. April diesen Jahres 15 Bundesländer auf Eckdaten für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Der geplanten Novelle werden von der Industrie, zahlreichen Experten und dem Land Schleswig-Holstein eine „de-facto-Fortführung des Sportwettmonopols“ und „massive Wettbewerbsbeschränkungen“ vorgeworfen. Sie wir derzeit von der EU-Kommission geprüft.

Über Betfair
Betfair mit Sitz in London ist der größte Online-Wettanbieter weltweit. Auf der Sportwettbörse www.betfair.com können Sportbegeisterte aus der ganzen Welt direkt miteinander wetten und dabei die Quoten selbst vereinbaren. Mit diesem Wetten 2.0-Prinzip hat sich Betfair im zehnten Jahr nach der Gründung im Juni 2000 zur mit Abstand größten Wettbörse weltweit entwickelt und verarbeitet heute mit über 2.000 Mitarbeitern mehr als fünf Millionen Transaktionen pro Tag. Derzeit sind über drei Millionen Menschen aus 140 Ländern auf der Seite registriert. Neben Sportwetten bietet Betfair ein Portfolio an innovativen Produkten, darunter Casino, Games und Poker Exchange. Betfair wurde zweimal als Unternehmen des Jahres in Großbritannien ausgezeichnet und gewann 2003 wie 2008 den renommierten Unternehmenspreis Queen's Award.

Dienstag, 10. Mai 2011

ESC: Schweiz und Österreich bangen um Finaleinzug

Nadine Beiler (Österreich) und Anna Rossinelli (Schweiz) kämpfen um den Einzug ins Wettbewerbsfinale. Laut Betfair könnte es richtig knapp werden.

Diese Woche ist es endlich so weit: Musiker aus 43 Nationen kämpfen beim Eurovision Song Contest um die Gunst der Jury und der erwarteten rund 120 Millionen Zuschauer. Doch nur 25 von ihnen werden am 14. Mai im großen Finale in Düsseldorf gegeneinander antreten. Genau das wünschen sich auch die Österreicherin Nadine Beiler und Anna Rossinelli, die für die Schweiz an den Start geht. Doch glaubt man den Nutzern von Betfair, der weltweit größten Wettbörse, wird dies eine äußerst knappe Entscheidung werden.

Das gilt insbesondere für die Schweizer Kandidatin Anna Rossinelli, für die der Contest bereits heute Abend zu Ende gehen könnte. Laut Betfair hat sie mit ihrem Song „In Love for a While“ nur eine Chance von 32,3% (Quote: 3,1) auf den Finaleinzug und landet so auf Platz 13. Bei nur zehn möglichen Finalisten aus dem ersten Halbfinale könnte es für die Eidgenossin bald heißen: „In the Contest for a While“.

Etwas besser stehen die Quoten für ihre Konkurrentin aus Österreich: Nadine Beiler, die auf den ersten Blick an die deutsche Lena erinnert, stellt sich mit der Ballade „The Secret is Love“ dem Jury-Votum. Bei Betfair wird ihr immerhin eine Chance von 70,4% (1,42) auf den Finaleinzug zugestanden. Damit landet sie auf Rang 7 von 10 möglichen Finalisten. Laut Betfair klarer Favorit auf den Gesamtsieg ist der französische Opernsänger Amaruy Vassili mit einer Siegchance von 34,7% (2,88), gefolgt von der britischen Boygroup Blue (9,3%; 10,75). Vorjahressiegerin Lena reiht sich mit einer Chance von 5,9% (17,0) auf die Titelverteidigung auf Platz 5 ein.

Stand der Quoten: 10. Mai 2011, 12:15 Uhr

Donnerstag, 5. Mai 2011

F1: Bullenjagd in Istanbul

Nach drei Rennen gilt Vettel bereits als Titelfavorit. Doch Red Bull kämpft weiter mit der Technik. Und Webber lässt sich den Anspruch auf den Titel nicht nehmen.

Drei Rennen, drei Poles, zwei Siege. Vor dem vierten GP dieser Saison könnte die Bilanz des Weltmeisters kaum besser sein. Kein Wunder also, dass sich Red Bull-Pilot Sebastian Vettel vor dem Rennen in Istanbul gewohnt gelassen gibt – ebenso wie die Betfair-Community, welche dem Heppenheimer für Sonntag eine Siegchance von 42,2% zuschreibt (Quote: 2,37). Die schärfsten Verfolger des Titelverteidigers sind Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes – mit 21,5% (4,65) bereits deutlich abgeschlagen – und Teamkollege Mark Webber mit 12,8% (7,8).

Gerade letzteren sollte Vettel nicht aus den Augen verlieren: Denn im vergangenen Jahr landete Vettel nach einem Zusammenstoß mit Webber im Kiesbett. Die Schuldfrage ist bis heute ungeklärt – einzig sicher ist, dass Webber seine Titelaspirationen auch dieses Jahr nicht aufgeben wird. Die Nutzer von Betfair, der größten Wettbörse im Internet, sehen ihn mit einer Chance von 5,8% (17,25) auf den WM-Sieg immerhin noch auf Platz vier hinter Vettel (54,9%; 1,82), Hamilton (24,4%; 4,1) und Alonso (7,8%; 12,75). Ob sich die „Bullen“ nur gegenseitig in die Quere kommen, oder ob sie letztlich selbst zu Gejagten werden, wird nicht zuletzt auch die Technik entscheiden. Denn der Österreichische Rennstall plagt sich weiter mit Problemen rund um das Energierückgewinnungs-System KERS – während die Konkurrenz aufholt.

Quotenüberblick GP der Türkei – Chance auf Platz 1
Sebastian Vettel (42,2%; Quote: 2,37), Lewis Hamilton (21,5%; 4,65), Mark Webber (12,8%; 7,8), Jenson Button (9,1 %; 11), Fernando Alonso (17,25%; 5,8).
Quotenüberblick Fahrer-WM-Sieg
Vettel (54,9%; Quote: 1,82), Lewis Hamilton (24,4%; 4,1), Fernando Alonso (12,8%; 7,8), Mark Webber (5,8%; 17,25), Jenson Button (4,9%; 20,5).

*Stand der Quoten: 05.05.2011, 10:00 Uhr.

Mittwoch, 4. Mai 2011

ESC: Keine „Good News“ für Lena

Google sieht Lena schon als Sieger des Eurovision Song Contest – Die Betfair-User favorisieren Frankreich

Am 14. Mai ist es wieder so weit: Musiker aus 43 Nationen kämpfen beim Eurovision Song Contest um die Gunst der Jury und der erwarteten rund 120 Millionen Zuschauer. Während Google auf Basis der Suchanfragen Lena Meyer-Landrut schon ein zweites Mal als Siegerin sieht, sind die User von Betfair, der größten Wettbörse im Internet, skeptisch. So wird der Vorjahressiegerin lediglich eine Siegeschance von 4,8% (Quote: 21) zugesprochen.

Ihr größter Konkurrent ist der französische Opernsänger Amaruy Vassili. Laut Betfair ist Frankreich mit 22,5% Siegchance der klare Favorit (Quote: 4,45), gefolgt von Großbritannien (12 %, 8,3). Die Briten schicken die auch in Deutschland bekannte Boygroup Blue ins Rennen. Vor Deutschlands achtem Platz finden sich außerdem Estland (11,8%, 8,5), Ungarn (7,4%, 13,5), Schweden (6,3%, 15,75), Aserbaidschan (6,3%, 15,75) und Bosnien-Herzegowina (5,6%, 17,75).

Letztes Jahr war Lena durchaus besser positioniert: Damals gehörte sie neben der Teilnehmerin aus Aserbaidschan zu den Top-Favoriten des Grand Prix (Siegchance am 26.05.2010 rund 16%, Quote 6,3). Auch falls Lena den Eurovision Song Contest in diesem Jahr nicht gewinnen sollte, schreibt sie mit ihrer wiederholten Teilnahme ein kleines Stück Geschichte. Denn seit 1958 ist kein Gewinner im darauffolgenden Jahr wieder angetreten. Damals versuchte die Niederländerin Corry Brokken ihren Titel zu verteidigen, leider vergeblich.

Stand der Quoten: 04. Mai 2011, 12:15 Uhr

Über Betfair als Prognosemarkt
Im Gegensatz zu Meinungsumfragen, die persönliche Präferenzen ermitteln, und Suchmaschinen, die die Häufigkeit von Suchanfragen auswerten, wetten die User von Betfair darauf, was sie glauben, dass das Ergebnis eines Ereignisses wird. Durch den finanziellen Einsatz haben die Teilnehmer zusätzlich ein großes Interesse daran, die eigene Subjektivität außen vor zu lassen. Das Ergebnis: Die Zahlen zeigen, was voraussichtlich passieren wird unabhängig von den Präferenzen der einzelnen Teilnehmer.

Über Betfair
Betfair mit Sitz in London ist der größte Online-Wettanbieter weltweit. Auf der Sportwettbörse www.betfair.com können Sportbegeisterte aus der ganzen Welt direkt miteinander wetten und dabei die Quoten selbst vereinbaren. Mit diesem Wetten 2.0-Prinzip hat sich Betfair im zehnten Jahr nach der Gründung im Juni 2000 zur mit Abstand größten Wettbörse weltweit entwickelt und verarbeitet heute mit über 2.000 Mitarbeitern mehr als fünf Millionen Transaktionen pro Tag. Derzeit sind über drei Millionen Menschen aus 140 Ländern auf der Seite registriert. Neben Sportwetten bietet Betfair ein Portfolio an innovativen Produkten, darunter Casino, Games und Poker Exchange. Betfair wurde zweimal als Unternehmen des Jahres in Großbritannien ausgezeichnet und gewann 2003 wie 2008 den renommierten Unternehmenspreis Queen's Award. Betfair besitzt Lizenzen in den streng regulierten Märkten Großbritannien, Italien, Österreich, Malta und Australien.

Freitag, 12. November 2010

Bundesliga: Wut im Bauch

Können die Bayern, Werder und Köln interne Streitereien in Erfolge auf dem Platz umwandeln?

In der Bundesliga macht sich bei einigen Vereinen zunehmend Unruhe breit. Prominentestes Beispiel ist der FC Bayern, der mit Platz neun immer noch im Tabellen-Mittelfeld hängt. Ihm trauen die Betfair-Nutzer am Samstag gegen Nürnberg jedoch eine Chance von satten 73,3% (Quote: 1,4) zu, den Ärger auf dem Rasen in Erfolg umzusetzen. Ähnlich Werder Bremen (Platz elf): Der größten Wettbörse der Welt zufolge liegt die Bremer Siegchance gegen Frankfurt trotz Streitereien im Training bei 50,8% (2,0). Doch die Frankfurter konnten in den vergangenen Spielen überzeugen, liegen nun auf Rang vier und hätten die Möglichkeit, bei einem Sieg (24,7%; 4,2) mit Bayer Leverkusen gleichzuziehen (Platz drei). Traut man den Betfair-Usern, scheint aber auch ein Bayer-Sieg gegen den FC St. Pauli wahrscheinlich (46,7%; 2,1).

Für die Spitzenreiter Dortmund und Mainz erwarten die Betfair-Nutzer keine bösen Überraschungen. Auch wenn die Rheinhessen zuletzt ein kleines Formtief hatten, werden ihnen mit 56,3% (Quote: 1,8) gegen Hannover (17,7%; 5,6) beste Chancen zugerechnet. Gleiches gilt für den BVB mit 56,7% (1,8) gegen den Hamburger SV (19,0%; 5,3). Während sich die Dortmunder beruhigt in die Karnevalszeit begeben können, sieht es ein paar Kilometer weiter düster aus. Der FC Köln steht weiter am unteren Ende der Tabelle und trifft dort auf Schlusslicht Mönchengladbach. Trotz wiederholter Querelen bei den Geißböcken glauben aber auch hier die Betfair-User mit 45,5% (2,2) an einen Sieg.

Hoffnungen auf den Titel brauchen sich die Kölner aber schon jetzt nicht mehr machen. Den sieht man bei Betfair vor dem zwölften Spieltag mit einer Chance von 49,5% (Quote: 2,0) nach wie vor beim BVB. Das Vertrauen in Mainz scheint derweil zu schwinden: Standen die Chancen vor zwei Wochen noch bei 10,9%, sind sie jetzt auf magere 2,7% (37,0) gesunken. Bayern München hingegen kann sich hier immer noch auf Platz zwei halten (24,1%; 4,2) – trotz des anhaltenden Ärgers.

*Stand der Quoten: 12.11.2010, 09:30 Uhr

Mittwoch, 10. November 2010

Großes Interesse an Betfair Poker LIVE!

Wien Zweiter Starttag angekündigt. Online-Qualifikation noch bis 28. November.

Vor gut zwei Wochen war das Main Event der Betfair Poker LIVE! Prague entschieden: In einem internationalen Starterfeld mit 113 Spielern hatten die Tschechen ihren Heimvorteil konsequent genutzt und sich insgesamt 69.000 Euro des 100.000 Euro Preispools gesichert – inklusive der Plätze 1 bis 3.

Nun steht in drei Wochen der nächste Tourstopp an: Vom 2. bis 5. Dezember feiert Betfair Poker LIVE! (Vor-)Weihnachten im Montesino Wien und krönt das Jahr 2010 mit einem weiteren Preispool von garantierten 100.000 Euro. Das Main Event wartet mit einem Buy-In von 270 Euro auf. Das Interesse bei Spielern in Österreich, Deutschland und darüber hinaus ist so groß, dass Betfair und das Montesino sich entschieden haben, einen zusätzlichen Starttag anzubieten. Am Donnerstag, 2. Dezember, um 19:00 Uhr wird es heißen „shuffle up and deal“, mit einem Starting Stack von 20.000 Chips und 45-minütigen Blind-Levels. Der Starttag 1b beginnt am Freitag, 3. Dezember, um die gleiche Uhrzeit.

Außer dem Main Event bietet Betfair Poker LIVE! in Wien ein zweitägiges High Roller Event mit 1.500 Euro Buy-In (Start Samstag, 17:00 Uhr), ein 80 Euro Shorthanded NLH Event (Samstag, 19:00 Uhr) sowie zum Ausklang ein 36 Euro NLH Turbo Freezeout (Sonntag, 19:00 Uhr).

Noch bis zum 28. November hat jeder die Chance, sich online schon ab $0,03 in SNG Steps oder ab $0,55 in MTT Satellites zu qualifizieren. In den wöchentlichen Finals bei Betfair Poker werden immer sonntags um 21:00 Uhr mindestens vier Live-Turnierpackages im Wert von je $900 ausgespielt. Neben dem Buy-In für das Main Event ist darin ein Reisekostenzuschuss in Höhe von $520 enthalten. Kurzentschlossene können sich natürlich auch direkt vor Ort einkaufen – die Vorregistrierung ist ab sofort unter www.montesino.at möglich – oder ihr Glück beim Super Satellite am 2. Dezember um 17:00 Uhr im Montesino versuchen.
Weitere Infos rund um das Event finden sich unter www.betfairpoker.com.

Freitag, 5. November 2010

F1 in Brasilien: Stier-Kampf um den Titel

Vorletztes Rennen der Saison: Vettel und Webber Favoriten beim Großen Preis von Brasilien. Kommt die Stallorder?

Bahrain, Australien – und zuletzt Südkorea: Sebastian Vettels schärfster Konkurrent war in dieser Saison die Technik. Kommt ihm jetzt auch noch sein eigenes Team in die Quere? Laut Betfair, der größten Wettbörse der Welt, stehen die Chancen für die derzeitige Nr. 4 der Gesamtwertung, am Sonntag in Brasilien zu siegen, mit 28,6% (Quote: 3,5) durchaus gut. Doch es wird gemunkelt: Sollte Vettel sich im Zweifelsfall der Stallorder von Red Bull unterwerfen, um Teamkollege Webber vorbeizulassen? Der liegt mit 220 Punkten auf Platz 2 hinter Ferrari-Pilot Fernando Alonso und hat deutlich bessere Chancen auf den Titel als der Deutsche. Webbers Chancen auf den Sieg in São Paulo belaufen sich Betfair zufolge auf 26,1% (Quote: 3,83). Alonso kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 18,4% (Quote: 5,45) auf Platz 1 hoffen. Mit 14,7% (6,8) zählt auch McLaren-Fahrer Lewis Hamilton noch zum erweiterten Favoritenkreis.

Trotz guter Chancen auf den Sieg in Brasilien wird es in der Fahrerwertung eng für den deutschen Pechvogel. Mit 25 Punkten Rückstand auf den Führenden Alonso (231 Punkte) hat er zwar noch eine theoretische Chance auf den Gesamtsieg. Traut man den Betfair-Usern, liegt die aber bei nur rund 7,1% (14,0). Ähnlich sieht es für Hamilton aus (6,6%; 15,5). Webbers Chancen hingegen stehen mit nur 11 Punkten Rückstand bei 29,6% (3,37). Nach seinem Sieg in Korea hat Alonso mit 58,8% (1,76) den ersten Platz der Favoritenliste übernommen.

Sollte Ferrari tatsächlich den Titel holen, bleibt Red Bull immerhin ein Trostpflaster: Bei der Konstrukteurs-WM ist dem Team des Brause-Herstellers mit 87,7% Wahrscheinlichkeit (1,14) der Sieg so gut wie sicher (McLaren 10,1%; Ferrari 2,2%) – auch ohne Stallordnung.

*Stand der Quoten: 05.11.2010, 14:30 Uhr

Montag, 1. November 2010

Champions League: Tage der Entscheidung

Bayern steht vor dem Gruppensieg, für Werder zählt jeder Punkt und Schalke kämpft gegen die Krise.

Mühsam war der Start in der Bundesliga, doch nach zwei Siegen in Folge wittern die Bayern wieder die Chance, zur Spitze der Tabelle aufzuschließen. In der Champions League haben sie die Führung der Gruppe E dagegen seit Beginn der Gruppenspiele inne – und die Chancen, dass sie gegen den CFR Cluj gewinnen und den Gruppensieg perfekt machen, stehen bei 51,8% (Quote: 1,93).

Auch der FC Schalke, dem in der Bundesliga nur ein Sieg in zehn Spielen gelang, konnte in der Königsklasse bereits zweimal punkten und geht als Favorit (45,7%; 2,19) in das Duell mit Hapoel Tel Aviv (25,4%; 3,93). Ähnlich Bremen: Die Betfair-Community sieht die Hanseaten im Rückspiel gegen Twente Enschede weit vorn (58,8%; 1,7). Beide Vereine müssen die kommenden Spiele für sich entscheiden, wenn sie in das Achtelfinale vorrücken wollen.

In der Europa League traten bislang vor allem Leverkusen und Stuttgart souverän auf und führen die Gruppen B und H an. Dennoch: Während Leverkusen seinem Kontrahenten Aris Saloniki als deutlich überlegen gilt (71,9%; 1,39), glauben die Betfair-Nutzer an einen Sieg von Getafe über Stuttgart (49,3%; 2,03). Einzig der BVB, in der Bundesliga Tabellenführer, konnte in der Europa League nicht durchweg überzeugen und muss sich daher mit ausgeglichenen Chancen im Spiel gegen Paris St. Germain begnügen (Dortmund: 35,6%; 2,81 / Paris: 35,5%; 2,82).

Trotz guter Aussichten für die kommenden Begegnungen gelten die deutschen Mannschaften nicht als Titelanwärter in den beiden Wettbewerben: Laut Betfair-Community hat Barcelona die besten Aussichten auf den Champions League-Sieg (21,5%; 4,65), Manchester City auf den Gewinn der Europa League (17,1%; 5,85).

*Stand der Quoten: 01.11.2010, 15:50 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Bundesliga: Spitzenduell der Pokal-Verlierer

Borussia Dortmund leichter Favorit beim Auswärtspiel in Mainz. Schalke und Bayern mit guten Chancen auf wichtige Punkte gegen die Krise.

Im Spitzenspiel des Wochenendes gilt der BVB bei der Betfair-Community mit einer Siegchance von 38% als knapper Favorit (Quote: 2,63) gegen Mainz 05 mit 33,3% (3,0). Der Drittplatzierte Hannover 96 liegt derzeit sechs Punkte zurück und für einen Sieg gegen Hoffenheim stehen die Chancen mit 16,7% (6) schlecht: Die TSG ist mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 59,7% (1,7) klarer Favorit.

Die mit Hoffenheim punktgleichen Leverkusener haben gegen Schalke die Möglichkeit, aufzuschließen. Mit einer Chance von 33,3% (3) für Leverkusen und 39,4% (2,54) für die Königsblauen erwarten die Betfair-Nutzer eine enge Partie. Punktgleich ist auch der HSV, dem mit einer Wahrscheinlichkeit von 47,2% (2,12) ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Köln (25,9%; 3,85) zugetraut wird. Dem SC Freiburg schließlich – mit ebenfalls 15 Punkten – werden gegen den FC Bayern nur Außenseiterchancen zugetraut (7,7%; 13). Bayern ist trotz anhaltendem Verletzungspech und nur durchschnittlicher Leistung im Pokal klarer Favorit (76%; 1,32).

Spannend wird es auch am anderen Ende der Tabelle: Neben Köln und Schalke kämpft hier die Borussia aus Gladbach ums fußballerische Überleben. Mit einer Siegchance von nur 27,3% (3,65) glaubt aber nur eine Minderheit daran, dass sie sich gegen Kaiserslautern (45,5%; 2,21) aus dem Tabellenkeller kicken kann. Folgt man den Betfair-Usern, dürften sich da auch die Stuttgarter bald wieder befinden. Deren Chancen gegen den VFL Wolfsburg stehen bei nur 28,2% (3,55) (Wolfsburg: 44,4%; 2,25).
Mit Blick auf den Meistertitel hat sich zu diesem noch frühen Zeitpunkt der BVB mit 33,6% (2,98) an der Spitze etabliert. Den Bayern wird hier weiterhin mit 31,7% (3,15) die zweithöchste Chance zugetraut, gefolgt von Mainz (10,9%, 9,1) und Leverkusen (6,8%; 14,75).

*Stand der Quoten: 28.10.2010, 14:10 Uhr

Freitag, 22. Oktober 2010

F1 in Korea: Aller guten Dinge sind drei

Betfair-Community sieht Vettel als Favoriten im Dreikampf von Korea

Noch drei Rennen sind zu absolvieren in dieser Saison und nur drei Fahrer haben noch realistische Aussichten auf den Titel. Red Bull-Pilot Sebastian Vettel hat sich selbst als Ziel gesteckt, alle drei als Sieger zu beenden und seine erste WM-Krone zu holen. Und auch die Betfair-Community glaubt mit einer Wahrscheinlichkeit von 29,4% (Quote: 3,4) an einen Sieg des Deutschen in Südkorea, dicht gefolgt von Ferrari-Pilot Fernando Alonso (21,1%, Quote: 4,75) und Vettels Teamkollege Mark Webber (18,3%, Quote: 5,45).

Jeder Punkt zählt also im Kampf um die Meisterschaft, ist doch der Vorsprung von Mark Webber, derzeit erster der Fahrerwertung, mit 16 Punkten relativ knapp. Der Australier gilt mit einer Chance von 45,5% (2,2) als Favorit auf den Titel, unter den Verfolgern liegt Sebastian Vettel (26,1% bzw. 3,83) in der Gunst der Betfair-Nutzer derzeit leicht vor Fernando Alonso (22,5% bzw. 4,45).

Rein rechnerisch könnten auch die beiden McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Titelverteidiger Jenson Button noch um den Titel mitfahren. Aus Perspektive der Betfair-Community werden aber sowohl Hamilton (4,4% bzw. 22,5), also auch Button (1,9% bzw. 52) ihre Hoffnungen auf den Titel begraben müssen.

Für den Endspurt der F1-Saison zeichnet sich also ein spannender Dreikampf ab. Und dieses Wochenende wird sich vor allem zeigen, wer auf dem neuen Kurs in Südkorea die Nerven behält und souverän Punkte nach Hause holen kann.

*Stand der Quoten: 22.10.2010, 09:20 Uhr

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Trio Fatale: Aufholjagd in der Bundesliga?

Die Schonzeit ist vorbei: Zu Beginn der zweiten Hälfte der Vorrunde stehen vor allem die Tabellenschlusslichter Schalke, Köln und Stuttgart unter Druck

Dieses Wochenende treten die Liga-Schlusslichter Schalke, Köln und Stuttgart allesamt gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld an und haben Gelegenheit, sich endlich frei zu kämpfen. Dass nach dem Sieg gegen Tel Aviv der Schalker Knoten endlich geplatzt ist, glaubt die Mehrzahl der Betfair-Nutzer: Im Spiel gegen Frankfurt gelten sie als Favorit (37,5%, Quote: 2,67). Köln hingegen geht als Außenseiter ins Duell gegen Hannover (26,1%, Quote: 3,83). Ganz anders Stuttgart: Dem Tabellenletzten werden gegen St. Pauli Gewinnchancen von 57,5% (Quote: 1,74) prophezeit.

Nachdem die Siegesserie der Mainzer letzte Woche gegen den HSV ihr Ende fand, trauen die Betfair-Nutzer dem Gegner aus Leverkusen mit 53,6% (1,87) zu, seinen dritten Platz in der Liga zu festigen. Nur 22,2% (4,5) glauben an einen Triumph der Rheinhessen. Ungebrochen hingegen ist der Glaube an den BVB: Ein Sieg gegen die TSG Hoffenheim scheint mit 55,2% (1,81) sicher. Ein Erfolg der Hoffenheimer wird mit nur 20% (5) als wenig wahrscheinlich erachtet. Ein weiteres Spitzenduell dieses Spieltages ist das Gastspiel der Bayern in Hamburg. Die Betfair-Nutzer sind noch nicht von einem Wiedererstarken der Bayern überzeugt und haben daher keinen eindeutigen Favoriten (Bayern: 2,69, HSV: 2,85).

Glaubt man der Betfair-Community hat der BVB derzeit die besten Aussichten auf den Meistertitel (34,4% bzw. 2,91), gefolgt von den Bayern (29,2% bzw. 3,43) und mit weitem Abstand Leverkusen (10,1% bzw. 9,9). In der zweiten Liga heißt der derzeitige Top-Favorit auf den ersten Platz nach dem 34. Spieltag Hertha BSC mit einer Chance von 51% (1,92). Im freitagsspiel gegen Greuther Fürth ist die Hertha mit einer Gewinnchance von 60% (1,73) klarer Favorit.

*Stand der Quoten: 21.10.2010, 15:05 Uhr

Montag, 18. Oktober 2010

CL 2010: Giganten-Duell in der Königsklasse

Bayern auf dem Weg ins Achtelfinale. CL-Rekordmeister Mailand und Madrid im Spitzenduell. Schalke und Bremen unter Druck.

Wenn am Dienstag der dritte Spieltag in der Champions League beginnt, könnte für die Bayern mit einem Sieg gegen den CFR 1907 Cluj der Einzug ins Achtelfinale früh in greifbare Nähe rücken. In der Betfair-Community gelten die Chancen dafür mit 76% (Quote: 1,3) als sehr gut. Trotz eines erneut enttäuschenden Auftritts in der Bundesliga scheint auch ein Sieg der Schalker gegen Tel Aviv mit 66,4% (Quote: 1,51) wahrscheinlich. Im Spitzenspiel dieser Woche treffen die Kontrahenten Real Madrid und der AC Mailand aufeinander. Die Betfair-Nutzer sehen die Königlichen dabei mit 61,2% Siegwahrscheinlichkeit (Quote: 1,64) klar vorn.

Mit Blick auf den Gruppensieg liegen die Bayern in der Gruppe E mit einer Wahrscheinlichkeit von 77,5% (1,29) weit vorn. Der Verlauf in Gruppe B ist dagegen sehr viel spannender: Schalke gilt zwar nach dem Sieg gegen Benfica Lissabon auch als Favorit im Spiel gegen Hapoel Tel Aviv (66,4%, bzw. 1,51 vs. 11,6% bzw. 8,6). Doch sollte Benefica gegen Lyon gewinnen (26,7% bzw. 3,75), wird es für die Königsblauen knapp. Als dritter Bundesligist muss sich Werder Bremen in Gruppe A gegen den FC Twente durchsetzen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt jedoch nur bei 32% (3,13) – die Holländer gelten als Favoriten (48,8% bzw. 2,45).

Im Vergleich zur Bundesliga scheint in der Europa League die Welt Kopf zu stehen. Tabellenführer Dortmund verlor zuletzt gegen Sevilla, geht aber dennoch als klarer Favorit in das Duell gegen Paris St.-Germain (56,2% bzw. 1,78). Tabellenletzter Stuttgart hingegen führt die Gruppe H souverän an und gilt auch als Favorit im Spiel gegen Getafe (48,1% bzw. 2,08). Einzig die Leverkusener, relativ unauffällig auf Ligaplatz drei geklettert, können in beiden Wettbewerben glänzen und sind auch Favoriten im Spiel gegen Aris Thessaloniki (45,5% bzw. 2,2).

Wenn es aber am Ende um die Titel in den europäischen Turnieren geht, kann aus heutiger Sicht keine deutsche Mannschaft mithalten: Barcelona wird als klarer Favorit für die Champions League gehandelt (24,7% bzw. 4,05), Manchester City für die Europa League (15,2% bzw. 6,6).

*Stand der Quoten: 18.10.2010, 13:45 Uhr

Freitag, 15. Oktober 2010

Frühe Schicksalstage in der Bundesliga

Stuttgart und Schalke laden zum Kellerduell. Mit Bayern und Hannover treffen zwei Verletzungsgeplagte aufeinander. Und auch in Köln kriselt es.

In der Nationalelf laufen die Bayern-Stars Müller, Klose & Co. regelmäßig zur Höchstform auf. Ob ihnen dies endlich auch wieder in der Bundesliga gelingt, wird sich am Samstag im Spiel gegen Hannover 96 zeigen. Der Rekordmeister gilt mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 69,9% (Quote: 1,43) jedenfalls als Favorit. An einen Sieg der von Ausfällen geplagten Niedersachsen, immerhin auf Platz drei der Tabelle, glaubt nur eine Minderheit der Betfair-Nutzer (10,5%, Quote: 9,5). Auch einen Befreiungsschlag der Stuttgarter im Kellerduell gegen Schalke halten nur wenige für wahrscheinlich (25%, Quote: 4) – Schalke ist klarer Favorit (47,6%, Quote: 2,1).

Am anderen Ende der Tabelle scheint ein Triumph des BVB gegen den 1. FC Köln mit 53,9% (1,86) sicher. Den Geißböcken trauen nur 21% einen Sieg zu (4,8). Dabei wäre dieser für Köln enorm wichtig – die Mannschaft um Lukas Podolski steht auf Platz 16, Diskussionen um den Stürmer haben unlängst zu Spannungen im Team geführt. Der BVB hingegen könnte sich zum ersten Mal seit über zwei Jahren wieder an die Spitze der Liga schießen, sollte Mainz am Samstag zuhause gegen den HSV scheitern. Mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 41,8% (2,39) sind die Gipfelstürmer aus Rheinhessen jedoch der Favorit gegenüber den Hamburgern, derzeit auf Platz 7 der Tabelle (31,3% bzw. 3,2).

Dank des fulminanten Saisonauftakts glauben derzeit immerhin 12% (8,3) der Betfair-Nutzer an den ersten Titelgewinn der Mainzer. Glücklich, wer darauf bereits vor Saisonauftakt gewettet hat: Ein Einsatz von 100 Euro würde dank einer Quote von anfangs 1000 zu einem Gewinn von 100.000 Euro führen – natürlich nur, wenn die 05er auch wirklich Meister werden. In Sachen Titel-Chancen liegt derzeit jedoch der BVB weitaus höher in der Gunst der Betfair-Community (31,7% bzw. 3,15). Damit verweist er erstmalig in dieser Saison die Bayern, deren Verletzungspech sich mit dem vorläufigen Ausfall von Olic, Klose und van Bommel fortsetzt, knapp auf Platz zwei (30,8% bzw. 3,25). Während Stuttgart und Köln aus Sicht der Betfair-User jegliche Titelambitionen abschreiben können, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Schalke nach dem 34. Spieltag unter den besten drei steht, immerhin noch bei 11,2% (8,9). Doch sollten die Königsblauen nicht bald in die Gänge kommen, sieht auch ihr Schicksal düster aus.

*Stand der Quoten: 15.10.2010, 10:20 Uhr

Mittwoch, 15. September 2010

Wer wird Betfair Poker-Millionär?

Die Betfair Grand Series of Poker bietet Preisgelder von über $3,6 Mio.

Online-Poker-Fans bietet dieser Monat ein ganz besonderes Highlight: Die Grand Series of Poker (GSOP) startet am kommenden Sonntag und macht Betfair Poker zum „place to be“ für alle, die Ihren Traum vom Millionärsdasein realisieren möchten.

Wenn ein Spieler es schafft, drei der insgesamt 15 GSOP Events auf Betfair Poker zu gewinnen, zahlt Betfair zusätzlich zu den regulären Preisgeldern eine sensationelle Prämie von $1.000.000. Betfair Poker ist überzeugt davon, dass es durchaus möglich ist, einen solchen Hattrick zu erzielen. Die Qualifikation für die Grand Series of Poker ist bei Betfair Poker aktuell zu jeder vollen Stunde online möglich – schon ab einem Cent.

Wem das zu anspruchsvoll erscheint, der hat immer noch die Chance auf eine Betfair Poker Sponsorship im Wert von $100.000, indem er in drei GSOP Events jeweils eine Platzierung in den Top 3 erzielt.

Die GSOP findet vom 19. September bis zum 3. Oktober statt und beinhaltet fünfzehn Qualifikations-Events mit verschiedenen Spieltypen und Buy-In-Levels. Die Events münden in einem hochkarätigen Grand Slam Finale am 10. Oktober mit einem Preispool von $300.000. Mit insgesamt über $2,5 Mio. garantierten Preisgeldern in der Grand Series und zwei sensationellen zusätzlichen Gewinnchancen von Betfair Poker gibt es keinen Grund mehr, nicht zu spielen.

Die genannten Zusatzchancen gelten exklusiv für Betfair Poker Spieler, also melden Sie sich noch heute an – für Ihre Chance auf die Million.

Weitere Informationen finden Sie auf poker.betfair.com.

Montag, 13. September 2010

CL 2010: Große Bühne gegen den Liga-Frust

Betfair-Community glaubt an Siege von Bayern und Werder in der Champions League. Schalke nur Außenseiter.

Diese Woche treten gleich drei deutsche Mannschaften in der Königsklasse an: Bayern, Schalke und Werder. Alle drei haben ihren Rhythmus in der Bundesliga noch nicht gefunden. Besonders Schalke braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Danach sieht es aber nicht aus: Nach drei Niederlagen in Folge werden den Königsblauen mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 23% nur vergleichsweise geringe Chancen gegen Lyon zugetraut (Quote: 4,35). Den Franzosen wird mit einer Chance von 49,3% (Quote: 2,03) nicht nur ein Sieg vorausgesagt, sie gelten mit 36,5% (2,74) auch als Favoriten auf den Sieg in Gruppe B vor Benfica Lissabon (29,6% bzw. 3,38) und Schalke (28,7% bzw. 3,48).

Die Gruppe von Werder Bremen ist eine der schwersten im Wettbewerb: Die Hanseaten müssen sich gegen Titelverteidiger Inter Mailand und Twente Enschede behaupten. Zunächst steht jedoch das Duell mit Tottenham Hotspur an, gegen die den Werderanern eine Siegwahrscheinlichkeit von 44,1% (2,27) prognostiziert wird. Die Chancen auf einen englischen Erfolg belaufen sich nur auf 27,2% (3,68). Dennoch gelten Inter (55,6% bzw. 1,8) und Tottenham (21,1% bzw. 4,75) noch vor Werder (19% bzw. 5,25) als Aspiranten auf den Sieg in Gruppe A.

Nach dem durchwachsenen Start in der Liga treffen die Bayern in der Gruppe E am Mittwoch auf den AS Rom. In dem deutsch-italienischen Duell gelten sie mit einer Siewahrscheinlichkeit von 58,8% (1,7) als die überlegene Mannschaft. An einen Sieg der „Giallorossi“ glaubt nur eine Minderheit (17,4% bzw. 5,75). Angesichts der chancenlosen Kontrahenten FC Basel und CFR Cluj aus Rumänien ist Bayern schon jetzt Top-Anwärter auf den Gruppensieg (58,5% bzw. 1,71).

*Stand der Quoten: 13.9.2010, 16:20 Uhr

Freitag, 10. September 2010

Klitschko gewinnt durch K.O., Nadal triumphiert in N.Y., Hamilton auf dem Weg zum Titel

Betfair-Community prognostiziert Ergebnisse für Wochenende der Duelle

Dieses Wochenende bringt nicht nur spannende Duelle in der Bundesliga: In Frankfurt stehen sich im Schwergewicht Favorit Wladimir Klitschko und der 2. Der IBF-Weltrangliste Samuel Peter gegenüber. Ähnlich schlagfertig wird voraussichtlich das erhoffte Spitzenduell zwischen Rafael Nadal und Roger Federer verlaufen. Zunächst müssen beide jedoch noch ihre Halbfinalgegner bezwingen. Der dritte Wettkampf des Wochenendes findet auf der Straße statt: Nach einem erfolgreichen freien Training von Sebastian Vettel in Monza wird sich zeigen, ob er auch im Rennen am Sonntag mit Favorit Lewis Hamilton mithalten kann.

Im Kampf Wladimir Klitschkos gegen Samuel Peters am Samstag scheint das Ergebnis bereits festzustehen: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 91% (Quote: 1,1) glaubt die Betfair-Community an einen Sieg des Ukrainers. Ein Erfolg des Nigerianers erscheint hingegen weniger wahrscheinlich (8,7% bzw. 11,5). Klitschko, der von seinen 57 Profikämpfen 48 durch K.O. für sich entschieden hat, kündigte Peters bereits das gleiche Schicksal an. Laut Betfair-Community liegt die Wahrscheinlichkeit für ein frühzeitiges Ende des Kampfes bei 66,7% (1,5).

Deutlich ausgeglichener stellt sich das zu erwartende Duell zwischen Rafael Nadal und Roger Federer dar: Vor den Halbfinals glauben die Betfair-Nutzer mit einer Wahrscheinlichkeit von 47,6% (Quote: 2,1) an den ersten US Open Triumph des Spaniers. Ein Sieg Federers, der wieder zu alter Form zurückgefunden hat, gilt als ähnlich wahrscheinlich (41,8% bzw. 2,39). Doch zunächst müssen die Favoriten noch die Halbfinals bestehen. Hier werden vor allem Novak Djokovic respektable Chancen gegen Federer eingeräumt: Letzterer gilt zwar als Favorit (74,6% bzw. 1,34), ein Sieg des Serben gilt aber nicht als ausgeschlossen (25,3% bzw. 3,95). Mikhail Youzhny steht mit einer Siegwahrscheinlichkeit von (7,3% bzw. 13,75) im Duell mit Nadal (93,5% bzw. 1,07) nach Ansicht der Betfair-Community auf verlorenem Posten.

Im Großen Preis von Italien gilt McLaren-Pilot Lewis Hamilton (37,9% bzw. 2,64) als klarer Favorit vor Sebastian Vettel im Red Bull (17% bzw. 5,9) und Fernando Alonso im Ferrari (15,2% bzw. 6,6). Nach seinem Patzer in Belgien findet sich Vettel mit Blick auf den Titel nur noch auf Platz drei der Favoritenliste (17,1% bzw. 5,85) hinter Lewis Hamilton (36,6% bzw. 2,73) und Teamkollege Mark Webber (33,3% bzw. 3). Es bleibt abzuwarten, ob er die vermutlich letzte Chance in Monza verspielt oder doch noch nach dem ersten deutschen WM-Titel seit 2004 greift…

*Stand der Quoten: 10.9.2010, 14:00 Uhr

Donnerstag, 9. September 2010

Bundesliga: Bringt Huntelaar die Wende auf Schalke?

Die Betfair-Community sieht Hoffenheim als Favoriten im Duell mit Königsblau

Unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen kaum sein: Mit Siegen gegen Bremen und St. Pauli hat Hoffenheim einen glanzvollen Start in die neue Saison hingelegt und ist Tabellenführer. Ganz im Gegensatz zu Gegner Schalke, der vor wenigen Wochen noch neben den Bayern als großer Favorit auf die Meisterschaft gehandelt wurde, bis jetzt aber noch keinen Punkt holen konnte und sich auf Platz 15 wiederfindet. Die Nutzer der größten Wettbörse der Welt halten trotz der prominenten Last-Minute-Einkäufe der Schalker einen Sieg des Teams um Ralf Rangnick mit 38,9% (Quote: 2,57) für wahrscheinlicher als einen Trumph des Vizemeisters um Neuzugang Klaas-Jan Huntelaar, der vom AC Mailand in den Pott kam (33,4%, Quote: 2,99).

Doch auch die anderen Favoriten müssen sich beweisen, um nicht bereits frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten. Im Heimspiel gegen Bremen wird den Bayern eine Siegwahrscheinlichkeit von 61% (1,64) zugetraut – und das obwohl sie zuletzt gegen Aufsteiger Kaiserslautern verloren. An einen Sieg der Hanseaten, die voraussichtlich für vier Wochen auf Abwehrchef Per Mertesacker verzichten müssen, glauben deutlich weniger Betfair-Nutzer (17,1% bzw. 5,85). Der HSV hat mit Nürnberg einen vermeintlich leichten Gegner und geht als klarer Favorit (70,9% bzw. 1,41) ins Spiel gegen die Franken (9,9% bzw. 10,1).

Mit Blick auf den Titel liegt Rekordmeister München mit einer Wahrscheinlichkeit von 59,9% (1,67) weiter vor Hamburg (8,7% bzw. 11,5) und Schalke (6,9% bzw. 14,5). Zum engeren Favoritenkreis gehören Leverkusen (6,6% bzw. 15,25), Bremen (4,9% bzw. 20,5) und Wolfsburg (4,5% bzw. 22), zum erweiterten Dortmund (2,9% bzw. 35) und Hoffenheim (2,3% bzw. 41). Bislang konnte Schalke noch nie in Hoffenheim gewinnen. Es bleibt abzuwarten, ob Huntelaar schon im ersten Spiel die dringend benötigten Tore erzielt und die alte Fußballweisheit „Geld schiesst keine Tore“ widerlegt…

*Stand der Quoten: 09.09.2010, 15:55 Uhr